Richtlinien

Wie fast jeder Bücherblog rezensiere ich nach ganz bestimmten Richtlinien, an die ich mich immer zu halten versuche. Meine Rezensionen werden immer gerecht und sachlich sein, denn ich halte nichts davon einen Roman, oder gar Autor.innen, zu beleidigen oder mich über ihn oder sie lustig zu machen, wenn mir ein Roman nicht gefallen hat. Trotzdem werde ich in jedem Fall ehrlich sein und auch davon schreiben, wenn ein Roman mir nicht gefallen hat. Ich bin niemand, der die Enttäuschung über einen Roman versteckt halten kann, trotzdem wird auch das natürlich immer fair geschehen. Ein Augenzwinkern und etwas Humor gehört für mich allerdings immer mit dazu, denn die Rezensionen sollen ja auch ein wenig unterhalten.


MEINE REZENSIONEN

Meine Rezensionen spiegeln natürlich immer nur meine subjektive Meinung zu einem Roman wider und sind daher nicht als professionelle Kritik zu verstehen, sondern als Meinung einer Leserin, die Bücher liebt und diese Liebe gern mit anderen Leser.innen teilen möchte. Ich bin der festen Überzeugung, dass auch eine negative Kritik meinerseits das Interesse anderer Leser.innen an dem Roman wecken kann und mein Ziel ist es nicht, Leser.innen davon abzubringen einen bestimmten Roman zu lesen, sondern mein persönliches Leseerlebnis zu schildern und, ob der Eindruck nun positiv oder negativ ist, Interesse an dem Roman zu wecken.

Ich schreibe unter anderem auch Rezensionen zu Romanen, die ich nicht zu Ende gelesen habe. Das wird jedoch in den entsprechenden Rezensionen immer gekennzeichnet sein und ich werde immer sachlich begründen, weshalb ich den Roman nicht beendet habe und selbstverständlich nur auf die Inhalte eingehen, die ich gelesen habe.

Meine Rezensionen sind oft lang und detailliert, besonders die negativen. Zwischen 1.500 und 2.000 Wörtern liegen sie eigentlich immer, manchmal sogar darüber. Das mache ich, weil ich gern erklären möchte, warum mir etwas so gut gefallen oder auch gar nicht gefallen hat. Ich finde, dass man mit zu kurzen Rezensionen, in denen nicht erläutert wird, warum etwas jetzt gut oder nicht so gut war, einfach nicht besonders viel anfangen kann, denn wie soll man dann einschätzen, ob man es selbst ähnlich empfinden würde?

Deshalb schreibe ich oft sehr lange Rezensionen, in denen ich alles anspreche, was das Buch meiner Meinung nach so lesenswert (oder eben auch nicht) macht. Dabei achte ich trotzdem darauf, dass meine Texte spoilerfrei bleiben! Wenn sich ein Spoiler nicht vermeiden lässt, um einen Roman vernünftig zu besprechen, wird das immer gekennzeichnet sein.


BEWERTUNGSKRITERIEN

Hier sind ergänzend die Punkte, die mir wichtig sind, wenn ich lese und bewerte, und die in meinen Rezensionen eine Rolle spielen:

HANDLUNG UND UMSETZUNG: Wie eigentlich jeder Buchblog achte ich natürlich auch darauf, ob mir Handlung und Umsetzung zusagen, ob für mich persönlich Schreibstil, Tempo und Verlauf der Geschichte stimmen und ob mich der Roman begeistern kann, oder nicht. Ich werde mein Bestes geben, bei diesem Punkt darauf zu achten, dass immer klar ersichtlich ist, dass es sich um meine persönliche Meinung handelt und, dass diese natürlich nicht allgemeingültig ist.

Gleichzeitig finde ich diesen Punkt trotzdem wichtig, obwohl ich ihn beinahe weglassen wollte. Aber Leser.innen, die ähnliche Dinge gern lesen wie ich, können an meinen Schilderungen vielleicht festmachen, ob der Roman ihnen gefallen könnte. Leser.innen, die ganz andere Dinge mögen als ich, können gleichzeitig vielleicht aufgrund einer negativen Kritik ein neues Lieblingsbuch entdecken.

REPRÄSENTATION UND DISKRIMINIERUNG: Was hier absolut nicht akzeptiert wird, sind rassistische oder queerfeindliche Inhalte in Romanen. Ich finde, dass es meist auf die Umsetzung ankommt, ob der Umgang mit so einem Thema gelungen oder nicht gelungen ist – Werden -ismen reflektiert oder einfach so in den Raum geworfen? Sollte ich allerdings queerfeindliche, rassistische oder ähnliches in einem Roman vorfinden, werde ich dies in der Rezension auf jeden Fall erwähnen, ganz besonders, wenn es sich um unreflektierte Aussagen handelt.

Bei diesen Themen werde ich immer versuchen sachlich und gerecht einzuschätzen, ob der Umgang mit dem Thema gelungen ist oder nicht. Hier kommt es mir vor allem darauf an, ob ersichtlich ist, ob die vertretenen Meinungen die der Autor.innen sind oder nur die einer Figur im Roman und, wie im Verlauf der Geschichte mit dem Thema umgegangen wird. Da wir in einer Gesellschaft leben, in der leider immer noch viel diskriminiert wird, sind solche Themen natürlich auch in Romanen aktuell und ich finde es wichtig sachlich darüber zu sprechen. Feindselige und diskriminierende Botschaften in Romanen sind hier aber niemals willkommen.

TRIGGERWARNUNGEN: Ich benutze Triggerwarnungen und Content Warnings. Das heißt, dass ich Themen, die Leser.innen triggern und ihnen schaden könnten, vor der Rezension aufliste. Falls ich eine TW vergesse oder ihr eine von mir gesetzte TW nicht ausreichend informierend findet, sagt mir bitte Bescheid – am besten via DM über Twitter – sodass ich das schnell anpassen kann. Ich gebe mein Bestes, aber manchmal geht mir etwas durch die Lappen oder ich schätze einen Inhalt falsch ein.


KOMMENTARE

Ich erhalte wirklich sehr gern Kommentare zu meinen Rezensionen und bin für Gespräche und Diskussionen über einzelne Punkte oder den Roman im Allgemeinen immer aufgeschlossen. Allerdings wünsche ich mir natürlich, dass dies ohne Streit und Beleidigungen passiert. Da ich oft auch auf kontroverse Themen eingehe, ist es mir schon passiert, dass ich sehr unhöfliche und sogar beleidigende Kommentare bekommen habe. Ich spreche gern über Bücher und die Meinungen anderer Leser.innen interessieren mich sehr.

Sollte ich allerdings einen Kommentar erhalten, der beleidigend aufgefasst werden kann, ob nun mir, Autor.innen oder anderen Kommentaren gegenüber, werde ich es mir gut überlegen, ob ich ihn freischalte oder nicht. Ich möchte, dass dieses Blog ein friedlicher Raum bleibt, denn ich betreibe das Blog als mein Hobby und möchte damit nichts Negatives verbinden müssen.

Ich verstehe, dass es nicht schön ist, eine Rezension zu lesen, die das eigene Lieblingsbuch vielleicht nicht ganz so gut wegkommen lässt und ich spreche sehr gern mit euch über Bücher und verschiedene Meinungen zu ihnen, aber ich finde, dies sollte immer mit gegenseitigem Respekt passieren. Deshalb werde ich es mir vorbehalten, Kommentare, die mich, andere Kommentator.innen oder die Autor.innen der Romane beleidigen, nicht freizuschalten.